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50.000 Kündigungen hätten unter Umständen vermieden werden können!

23. März 2020

50.000 Kündigungen hätten unter Umständen vermieden werden können!

Ob nun in Steyr bei den Großbetrieben wie MAN, BMW, ZF, SKF oder aber bei der kleinen Friseurin ums Eck – die Corona-Krise ist voll angekommen. Der geplante Hilfsfonds der Regierung mit 4 Mrd. musste daher bereits auf 38 Mrd. aufgestockt werden. Doch trotz dieser Maßnahmen gibt es eine große Kündigungswelle in Österreich und in unserer Region.

„Wir begrüßen das Hilfspaket, welches als wichtigsten Zweck haben muss, die Existenz der Menschen, ihre Arbeitsplätze, ihre Einkommen und natürlich die Unternehmen abzusichern! Leider haben nicht alle SPÖ Forderungen, wie zum Beispiel die automatische Stundung von Steuer- und Sozialversicherungs-Zahlungen, sowie Kreditgarantien und Nothilfen für Betriebe in den aktuellen Gesetzen ihre Umsetzung gefunden. Vor allem hätten bei einem noch rascheren Handeln viele Kündigungen verhindert werden können.“

„Positiv ist auf jeden Fall die Einbindung der Sozialpartner. So konnte sehr schnell das neue Modell der Kurzarbeit entwickelt werden, welches für ALLE Betriebe, ob nun klein, mittel oder groß, anwendbar ist. Leider hat es hier lange gedauert, die notwendigen Informationen und Änderungen abzuschließen, weshalb viele Unternehmen am Montag dieser Woche keine andere Lösung sahen, als ihre Mitarbeiter zu kündigen. Zum Glück wird seit Mitte der Woche von allen Seiten richtig informiert und dank des großen Einsatzes der MitarbeiterInnen des AMS konnten bereits viele Kurzarbeitsverträge abgeschlossen werden. Dank der gemeinsamen Anstrengungen konnten so viele Arbeitsplätze abgesichert werden!“, so der Gewerkschafter und Nationalratsabgeordnete Ing. Markus Vogl.

„Die finanziellen Notpakete müssen, so die Forderung der SPÖ, jedoch an eine Jobgarantie geknüpft sein! Denn die Kurzarbeitsbeihilfe und andere Hilfsleistungen, welche vom Staat zur Verfügung gestellt werden, müssen eben auch zu einer mittelfristigen Absicherung der Arbeitsplätze beitragen. Ebenso sollen Kunst- und Kulturbetriebe, sowie NGOs und gemeinnützige Organisationen die Mittel des COVID 19 Fonds in Anspruch nehmen können. Wir werden diesbezüglich Initiativanträge im Parlament stellen und hoffen auf deren Unterstützung durch die anderen Parteien“, betont Markus Vogl.

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